Kenia Nationalparks

Kenia Nationalparks

Großer Tierreichtum in atemberaubender Landschaft

Der große Reichtum an Tier- und Pflanzenarten hat die Kenia Nationalparks weltweit berühmt gemacht. Die 40 Nationalparks und Wildschutzgebiete decken 10% der gesamten Fläche Kenias ab und stellen verschiedene Ökosysteme von Wüste, Wälder und Savannen bis hin zum Küstengebiet dar.

Sie möchten die Schönheit der Wildnis Kenias selbst erleben? Hier ein Überblick über die wichtigsten Kenia Nationalparks:

Aberdare Nationalpark

Der Aberdare Nationalpark erstreckt sich auf einer Fläche von über 760 Quadratkilometern im Hochland der Central Province, nahe dem Mount Kenia.

Eine von Norden nach Süden verlaufende Bergkette teilt den Park in zwei Teile. So entsteht die landschaftliche Vielfältigkeit von kargen Bergflächen bis hin zu bewaldeter Vegetation. Die beiden höchsten Erhebungen des Parks sind der Ol Donyo Lesatima und der Kinangop, beide mit ca. 4.000m Höhe schon von weitem zu bewundern. Die dichtbewaldete Landschaft abseits der kargen Bergkette beheimatet unter anderem Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen, seltene Waldantilopen und verschiedene Affenarten. Bäche, Seen und zahlreiche Wasserfälle, der größte ist der 300m hohe Guru-Wasserfall, durchbrechen die Landschaft und vermitteln ein ausgewogenes Landschaftsbild.

Informationen über den Aberdare Nationalpark vom externer Link Kenya Wildlife Service (englisch).

Amboseli Nationalpark

Der Amboseli Nationalpark liegt an der Grenze zu Tansania und stellt mit einer Größe von lediglich 400 Quadratkilometern, eines der kleineren Kenia Nationalparks dar. Trotzdem beherbergt der Park eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund der umliegenden Massai-Gebiete, die traditionell keine Jäger in ihren Gebieten dulden, wurde die Region weitestgehend von Wilderern verschont.

Rund ein Drittel der Parkfläche nimmt der Lake Amboseli ein. Dieser ist nur saisonal komplett mit Wasser gefüllt, beheimatet jedoch viele Tierarten. Die weitere Landschaft ist geprägt von Savannen, Akazienwäldern und, südlich des Lake Amboseli, einem großen Sumpfgebiet. Und egal wo Sie sich im Amboseli Nationalpark aufhalten, Sie haben immer auch eine atemberaubende Aussicht auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo!

Aufgrund einer niedrigen Vegetation in den Savannen sind die Tiere hier sehr leicht auszumachen und bietet so optimale Bedingungen für Ihre Tierbeobachtungen. Elefanten, Löwen, Büfel, Gazellen, Zebras und Geparden sind nur einige Tiere, die im Amboseli Nationalpark zu entdecken sind!

Informationen über den Amboseli Nationalpark vom externer Link  Kenya Wildlife Service (englisch).

Kenia Nationalparks: Löwe

Auf einer Safari im Masai Mara Nationalpark können Sie die "Big Five" entdecken.
 

Masai Mara Nationalpark

Die Masai Mara ist wohl der Bekannteste unter den Kenia Nationalparks. Auf einer Fläche von 1.600 Quadratkilometern stellt dieses Gebiet die natürliche Fortsetzung der Serengeti in Tansania dar.

Der Name des Parks stammt zum einen von dem bis heute in dieser Region lebenden Nomadenvolk der Massai. Der Namensteil „Mara“ ist ein Begriff der Massai-Sprache und bedeutet „gepunktet“ oder „gefleckt“, was symbolisch für die einzeln stehenden Bäume in der weiten Graslandschaft steht.

Die Landschaft der Masai Mara ist aufgrund ihrer niedrigen Vegetation gut überschaubar und Sie haben als Safari Reisender optimale Bedingungen die unzähligen Wildtiere zu entdecken.

Die Masai Mara ist für ein außergewöhnliches Tierreichtum bekannt und eines der wenigen Orte, an dem Sie auf Ihrer Safari Tour die Big Five hautnah erleben können! Gazellen, Zebras, Büffel, Geparden und natürlich die für diese Region bekannten scharzmähnigen Löwen sind nur eine kleine Anzahl der heimischen Tierwelt.

Absoluter Höhepunkt einer Safari in der Masai Mara sind die "Great Migrations", die Wildwanderungen. Jährlich in den Sommermonaten von Juli/August bis Oktober/November erreichen die riesigen Gnu- und Zebraherden der Serengeti die Masai Mara. Hier suchen sie die ständig gefüllten Wasserlöcher auf und erfreuen sich an dem meterhoch gewachsenen Gras. In einer schier endlosen Karawane wandern die Tiere durch die Landschaft und bieten Safari Touristen ein spektakuläres Naturschauspiel!

Tsavo Nationalpark

Mit einer Fläche von rund 22.000 Quadratkilometern ist der Tsavo Nationalpark nicht nur der Größte unter allen Kenia Nationalparks, sondern auch einer der Größten weltweit. Um die Verwaltung zu vereinfachen, wurde der Park unterteilt in den Tsavo East Nationalpark und den Tsavo West Nationalpark. Als Grenze dient die Straßen- und Bahnverbindung zwischen Mombasa und Nairobi, die durch das Gebiet verläuft.

Tsavo ist ein ideales Ziel für Menschen die sowohl die Einsamkeit und Ruhe der Wildnis als auch das aufregende Abenteuer einer Wildlife Safari während ihrer Afrika Reise suchen!

Der Tsavo East Nationalpark ist geprägt von trockenen Landschaftszügen. Im südlichen Teil gibt es vor allem Gras- und Buschsavannen, welche im Norden in Halbwüsten übergehen. Typisch für diese Region ist die rote Erde, die auf den vulkanischen Ursprung zurückzuführen ist. Daher bekommen auch die bekannten „Red Elephants“ ihre Farbe, denn sie pudern sich zur Hautpflege mit dem Staub ein.

Die Tierwelt im östlichen Teil des Parks ist geprägt von großen Elefantenherden, Büffeln, Giraffen und vielen anderen Tierarten. Der interessanteste Teil des Parks liegt rund um Voi, dem Verwaltungszentrum des Parks. Von hier aus breiten sich die Kanderi Sümpfe und der Fluss Voi aus. Hier ist die Vegetation üppig und es bestehen die besten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Der Aruba-Damm stellt einen Treffpunkt von Impalas, Zebras, Büffeln und vielen anderen Tierarten dar. Mit ein wenig Glück können hier auch Löwen beobachtet werden!

In der Vergangenheit kam es in dem Park zu einem vermehrten Anstieg von Wilderei. Die Zahl der Nashörner, Elefanten und andere Tierarten wurde dadurch erschreckend minimiert. Heute wird mit verstärkter Präsenz des Kenya Wildlife Service versucht diesem entgegenzuwirken.

Informationen über den Tsavo East Nationalpark vom externer Link Kenya Wildlife Service (englisch).

Der Tsavo West Nationalpark ist landschaftlich abwechslungsreicher und mehr von Touristen frequentiert als der östliche Teil. Die Landschaft ist sowohl von Gebirgen und Wäldern als auch von Savannen, Lavafeldern und Vulkankegel geprägt. Im Norden wird diese Landschaft durch den ganzjährig wasserführenden Tsavo Fluss durchbrochen. Dieser bietet einen Lebensraum besonders für Krokodile und Flusspferde.

Generell macht die hohe Vegetation eine Tierbeobachtung im Tsavo West Nationalpark ein wenig schwieriger. Künstlich angelegte Wasserlöcher geben Ihnen jedoch trotzdem die Möglichkeit Wildtiere hautnah zu erleben.

Höhepunkte des Nationalparks sind zum einen die Mzima Springs, Quellteiche in denen das Treiben von Flusspferden und Krokodilen beobachtet werden kann, und das Ngulia Rhino Sanctuary. Hier haben Sie gute Chancen die seltenen Spitzmaul-Nashörner zu beobachten!

Informationen über den Tsavo West Nationalpark vom externer Link Kenya Wildlife Service (englisch).

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