Klima Namibia

Klima Namibia

Beste Reisezeit & Klima für Namibia

Das Klima in Namibia ist grundsätzlich sehr heiß und trocken. Klimatisch ist das Land den Subtropen zuzuordnen, da ein jahreszeitlicher Wechsel zwischen einer langen Trockenperiode und einer sehr kurzen Regenzeit vorherrscht. In dieser Regenzeit zwischen den Monaten November und April fallen fast die gesamten Jahresniederschläge.

Das Klima in den Landesteilen

Das Klima Namibia weist große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen auf:

Die Namib Wüste bestimmt das gesamte Klima im Westen Namibias. Niederschläge sind hier äußerst selten und es weht ganzjährig ein kräftiger warmer Wind. Im Sommer herrscht in dieser Region ein extremes Klima: Die Temperaturen steigen nicht selten bis auf 40°C. Selbst in den Wintermonaten können hier Temperaturen von rund 25°C erreicht werden.

Der Caprivi-Streifen ist die einzige Region Namibias, die regelmäßigen Niederschlägen ausgesetzt ist. Hier herrscht ein wechselvolles Tropenklima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Das Klima hat zur Folge, dass hier ein ausgedehntes Flusssystem und ein dicht bewachsener Urwald existiert. Der Nordosten Namibias ist die einzige Region, in der Ackerbau möglich ist.

Der Benguelastrom an der Atlantikküste kühlt den vorherrschenden Wind stark ab, in dessen Folge regelmäßig dichter Nebel in Bodennähe erzeugt wird. Die Temperaturen an der Atlantikküste sind im Sommer und Winter angenehm kühl.

Der größte Teil Namibias liegt im tropischen Sommerregengebiet. In den Sommermonaten von November bis April können hier gelegentlich heftige Regenfälle aufkommen.

Die beste Reisezeit

Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen, lässt sich Namibia ganzjährig sehr gut bereisen. Als beste Reisezeit sind dennoch die Monate April bis Juni zu empfehlen. In dieser Zeit sind die Tagestemperaturen nicht zu heiß und in der Nacht fallen die Temperaturen, so dass es angenehm kühl ist.

Auch in den trockenen Wintermonaten von Juli bis September ist Namibia ein empfehlenswertes Reiseziel. Mit durchschnittlich 20°C ist es noch immer angenehm warm. Nachts können die Temperaturen allerdings stark absinken und sogar mit Frost muss gerechnet werden. Für Safaris ist diese Jahreszeit besonders zu empfehlen: Das Land ist ausgetrocknet und die Tiere versammeln sich um die wenigen noch vorhandenen Wasserlöcher.

Die Sommermonate von Dezember bis März sind geprägt durch extrem heiße Temperaturen, die für den Reisenden unerträglich sein können. Vor allem in der Namib Wüste klettern die Temperaturen in dieser Zeit nicht selten bis auf 40°C. Zudem können heftige Gewitter und Regenfälle auftreten und das sonst so trockene Land für eine kurze Zeit fruchtbar machen. Angenehmer ist es in dieser Zeit in den kühleren Küstenorten wie Swakopmund und auch in Windhoek herrscht, bedingt durch die Höhenlage, ein angenehmeres Klima.

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