Namibia Nationalparks

Namibia Nationalparks

Die Schätze der Natur zu erhalten, ist im Bewusstsein der Namibier tief verankert. Als einziges Land der Welt ist der Naturschutz hier in der Verfassung geregelt. Rund 15 Prozent der gesamten Fläche stehen bereits heute unter Naturschutz. Zuständig für die Verwaltung und Organisation des Naturschutzes ist das Ministerium für Umwelt und Tourismus.

Sie möchten die Natur- und Tierwelt Namibias selbst erleben? Hier ein Überblick über die wichtigsten Namibia Nationalparks:

Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark ist das bedeutendste Naturschutzgebiet Namibias. Auf einer Fläche von 22.270 Quadratkilometern ist diese Region Heimat einer faszinierenden Tierwelt. In den 16 Vegetationszonen des Parks leben 114 Säugetier- und mehr als 300 Vogelarten, unter anderem die Big Five sowie zahlreiche Antilopenarten, Zebras und Giraffen. Der Park beheimatet zusätzlich den weltweit größten Bestand an Spitzmaulnashörnern.

Im Zentrum des Parks liegt die etwa 5.000 Quadratkilometer große Etosha-Pfanne, eine meist trockenliegende Salzpfanne, die weißlich schimmert. Am Rande der Salzpfanne befinden sich Dornsavannen, Buschland und Trockenwald.

Der Etosha-Park ist gut erschlossen. Dem Besucher stehen drei staatliche Restlager innerhalb des Parks und zahlreiche private Unterkünfte außerhalb zur Verfügung. Zu den Wildbeobachtungsplätzen an den Wasserlöchern führen gut ausgebaute Strassen.

Der Etosha Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. Besonders empfehlenswerte Reisezeit ist jedoch die Trockenzeit von Mai bis Oktober. In dieser Periode versammeln sich die Tiere in der Morgen- und Abenddämmerung um die wenigen vorhandenen Wasserlöcher und bieten dem Beobachter eine faszinierende Sicht. Eine rechtzeitige Buchung ist generell zu empfehlen, vor allem aber in den südafrikanischen Sommerferien. Reservierung und weitere Informationen: externer Link Namibia Wildlife Resorts (englisch)

Namib-Naukluft-Park

Der Namib-Naukluft-Nationalpark ist mit einer Fläche von ca. 50.000 Quadratkilometern das grösste Naturschutzgebiet in Namibia. Entlang der namibischen Küste erstreckt sich diese Region vom südlichen Lüderitz bis zum nördlichen Swakopmund.

Für Besucher zugänglich sind lediglich kleine Abschnitte nördlich des Kuiseb Flusses, das Sossusvlei und das Naukluft Gebirge. Diese Wüstenregion bietet eine vielseitige Landschaft: Dünen, Wüstenebenen, Gebirgsmassive sowie tiefe Schluchten und Lagunen prägen das Bild. Ein besonderes Highlight im Namib-Naukluft-Park ist das Sossusvlei, eine von mächtigen, tiefroten Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen haben zum Teil eine Höhe von 300 Metern und gehören somit zu den höchsten der Welt.

Der Namib-Naukluft-Park ist ganzjährig zu bereisen. Eine rechtzeitige Buchung ist zu empfehlen. Reservierung und weitere Informationen: externer Link Namibia Wildlife Resorts (englisch)

Namibia Nationalparks: Tiere am Wasserloch

Besonders zu empfehlen ist die Tierbeobachtung in den trockenen Wintermonaten.
 

Skeleton-Coast-Park

Der Name, der über 16.000 Quadratkilometer grossen Skelettküste, ist zurück zu führen auf die vielen Schiffswracks und toten Seeleute, die im Lauf der Jahrzehnte von Sturmwellen angeschwemmt wurden.

In dem faszinierenden Wüstenpark sind viele Tierarten wie Elefanten, Löwen, Nashörner, Hyänen und Schakale beheimatet. Für Besucher ist der Park nur mit einer staatlichen Erlaubnis und lediglich auf vorgeschriebenen Strassen geöffnet. Ein toller Tipp ist, sich der unwirtlichen Wüstenlandschaft des Skeleton-Coast-Park auf einer Flugsafari aus der Luft zu nähern. Campingplätze gibt es in Terrace Bay und Torra Bay.

Der Skeleton-Coast-Park ist ganzjährig zu bereisen. Weitere Informationen: externer Link Namibia Wildlife Resorts (englisch)

Caprivi-Nationalpark

Der Caprivi-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 5.710 Quadratkilometern im nördlichen Caprivi-Zipfel an der Grenze zu Angola. Die Landschaft ist hier geprägt durch viele Laubwälder.

Der Tierbestand dieser Region wurde in der Vergangenheit durch die Präsenz südafrikanischer Truppen stark dezimiert. Heute findet man wieder vier Tierarten der bekannten Big Five - Löwen, Elefanten, Büffel und Leoparden. Darüber hinaus gibt es an den Ufern der Flüsse Krokodile, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten.

Der Caprivi-Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. Weitere Informationen bezüglich Eintritt und Unterkünften: externer Link Namibia Wildlife Resorts (englisch)

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