Safaris: Geschichte und Entwicklung

Safaris: Elefantenherde

Elefantenherde an einem Wasserloch

Woher kommt das Wort "Safaris"?

Der Begriff der Safaris stammt aus dem Swahili – der meistgesprochenen Sprache im östlichen Afrika – und ist wohl das bekannteste afrikanische Wort. Es wird vom arabischen „safar“ (="Reise") abgeleitet und entstand durch den arabischen Einfluss auf die Sprache an der ostafrikanischen Küste.

Entwicklung zu den heutigen Safaris

Die Geschichte der Safaris begann vor etwa 150 Jahren. Die Entwicklung bis zur heutigen Zeit ist geprägt durch die politischen und kulturellen Strukturen Afrikas:

Während der arabischen Sklavenzeit als Karawanenreise ins Landesinnere bekannt, entwickelte sich der Begriff durch europäische Forscher und Missionare immer mehr zur Entdeckungsreise.


Vor allem dem Entdecker Richard Francis Burton gelang es Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa den Begriff Safaris im Zusammenhang mit Expeditionen und geografischen Erkundungen zu etablieren.

In der Kolonialzeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam es dann zu der Entwicklung, dass die Jagd auf Großwild immer mehr in den Vordergrund rückte. In dieser Zeit wurden Safaris zu einem Privileg der reichen Oberschicht, die das Land auf der Jagd nach Trophäen bereisten. Auch bekannte Persönlichkeiten wie der spätere Präsident der USA, Theodore Roosevelt, waren als leidenschaftliche Jäger auf Safaris in Afrika.

In den letzten Jahren hat sich der Begriff aber stark gewandelt und bezeichnet heute meist die Ausflüge oder Reisen in die afrikanische „Wildnis“. Ziel der Reisenden ist es die Natur und Tierwelt zu erleben und Tiere zu fotografieren. Mittlerweile hat sich rund um die Safaris eine gesamte Industrie entwickelt, die von dem Safari-Tourismus lebt.