Sambia Nationalparks

Sambia Nationalparks

Sie möchten die Natur- und Tierwelt Sambias selbst erleben? Hier ein Überblick über die wichtigsten Sambia Nationalparks:

Mosi-oa-Tunya Nationalpark

Der wohl bekannteste Nationalpark im Süden Sambias ist der Mosi-oa-Tunya. Hauptattraktion des Parks sind die Victoria-Wasserfälle, die besonders in der Regenzeit von Dezember bis April ein beeindruckendes Naturschauspiel darstellen.

In dem nur etwa 66 Quadratkilometer großen Park entlang des Oberlaufes des Sambesi bestehen gute Möglichkeiten Wildtiere wie zum Beispiel Elefanten, Giraffen, Antilopen und Zebras zu beobachten. Auch Großkatzen, Nashörner sind zum Beispiel wieder angesiedelt, so dass auf einer Rundfahrt durch den Park die meisten der großen Wildtiere Afrikas gesichtet werden können.

Die Straßen des Mosi-oa-Tunya Nationalpark sind sehr gut ausgebaut und können auch mit einem Leihwagen selbständig erkundet werden.

Weitere Informationen über die offizielle Webpräsenz des externer Link Mosi-oa-Tunya Nationalpark (englisch).

Kafue Nationalpark

Mitten im südlichen Teil des Landes liegt mit einer Fläche von 22.400 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sambias und zugleich einer der größten Parks der Welt - der Kafue Nationalpark.

Der Park gilt als eines der besten Tierschutzgebiete und vor allem als reichstes Antilopengebiet Afrikas. Beheimatet ist hier eine der letzten Wildhund-Populationen Afrikas. Darüber hinaus sind große Raubtiere wie Löwen, Hyänen und Leoparden zu sehen.

Landschaftlich umfasst der Park den nördlichen Lufupa-Wald und wandelt sich in Richtung Süden erst in Buschland und nimmt dann eine wüstenähnliche Vegetation an.

Der Kafue Nationalpark ist generell ganzjährig zu bereisen. Für die Wildbeobachtung ist die Trockenzeit von April bis Oktober besonders zu empfehlen. Die ganze Schönheit der Landschaft ist jedoch erst nach dem Regen in der ersten Jahreshälfte zu entdecken. In der Regenzeit sind einige Straßen nicht zugänglich.

Weitere Informationen über die offizielle Webpräsenz des externer Link Kafue Nationalpark (englisch).

South Luangwa Nationalpark

Sambia Nationalparks: Rafting

Wilde Rafting-Touren sind auf dem Sambesi-Fluss möglich.
 

Der South Luangwa Nationalpark ist einer von drei Parks im Tal des Flusses Luangwa. Mit einer Vielzahl an artenreichen Wildtieren, ist er der touristisch beliebteste Nationalpark Sambias. Große Herden von Elefanten, Büffeln und das nur hier vorkommende Cookson-Streifengnu beheimatet dieser Park. Am Fluss Luangwa leben zusätzlich zahlreiche Krokodile und Flusspferde.

Der South Luangwa Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. Die Trockenzeit beginnt im April und hat seinen Höhepunkt im Oktober, wenn die Konzentration an Wildtieren am höchsten ist. Mit dem Beginn der Regenzeit im November verwandelt sich die Vegetation in grüne Oasen. Abhängig vom Standort sind manche Unterkünfte in der Regenzeit geschlossen.

Weitere Informationen über die offizielle Webpräsenz des externer Link South Luangwa Nationalpark (englisch).

North Luangwa Nationalpark

Ebenfalls im Tal des Flusses Luangwa liegt der 4.636 Quadtrakilometer große North Luangwa Nationalpark. Dieser Park besticht durch seine Wildnis und Ursprünglichkeit. Bekannt ist der Park für seine großen Büffelherden und Löwenrudel. Des Weiteren kann der Besucher unter anderem Hyänen, Cookson-Streifengnus, Zebras, Warzenschweine, Paviane, Grüne Meerkatzen und Impalas beobachten.

Der North Luangwa Nationalpark ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, sondern kann lediglich durch organisierte Safaris entdeckt werden. Zurzeit gibt es drei Camps, die für wenige Touristen Platz bieten. Eine weitere touristische Erschließung ist im Aufbau.

Der North Luangwa Nationalpark ist nur von Juni bis Oktober geöffnet, da das Befahren des Parks in der Regenzeit unmöglich ist.

Weitere Informationen über die offizielle Webpräsenz des externer Link North Luangwa Nationalpark (englisch).

Lower Sambesi Nationalpark

Der etwa 4.092 Quadratkilometer große Lower Sambesi Nationalpark liegt etwa 100 km flussabwärts der Viktoria-Wasserfälle, am Nordufer des Sambesi. Die Schönheit dieses Parks liegt wohl in der absoluten Wildnis: Uferlandschaften, Tümpel, Inseln und Wälder sind bezeichnend für die Landschaft dieses Nationalparks. Die Lage direkt am Sambesi-Fluss ist hervorragend um hier auf einer Boot Safari den Lebensraum der Tiere am Flussufer zu entdecken.

Die dauerhaft wasserführenden Tümpel locken zahlreiche Tierarten an und machen das Gebiet zu einem perfekten Wildbeobachtungsplatz. Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel, Flusspferde, Zebras und eine Vielzahl unterschiedlicher Vogelarten lassen sich hier entdecken. Die besonderen Highlights für Safari Reisende sind in diesem Park Boot Safaris, Fischen und Vogelbeobachtungen.

Der Lower Sambesi Nationalpark ist generell ganzjährig für Besucher zugänglich. Lodges und Kanu Veranstalter sind jedoch lediglich von April bis November geöffnet. Die beste Reisezeit ist in den Monaten Juni bis September.

Weitere Informationen über die offizielle Webpräsenz des externer Link Lower Sambesi Nationalpark (englisch).

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