Tansania Nationalparks

Tansania Nationalparks

Sie möchten die Natur- und Tierwelt in Tansania selbst erleben? Hier ein Überblick über die wichtigsten Tansania Nationalparks:

Serengeti Nationalpark

Der Serengeti Nationalpark ist ein rund 14.765 Quadratkilometer großes Gebiet in der Serengeti – einer großen baumarmen Savannenlandschaft, die vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias reicht. Über weite Strecken ist dieser Nationalpark eine völlig ebene Grassteppe mit Akazienwäldern und Flüssen.

Nach der Anzahl der verschiedenen Arten und Individuen beheimatet der Serengeti Nationalpark weltweit die größte Tierwelt. Riesige Wanderherden von Steppenzebras und Weißbartgnus, Antilopen und Gazellen. Berühmt ist die Serengeti auch für die jährlich stattfindende Wanderungszeit von mehr als 200.000 Zebras, 300.000 Thomsongazellen und riesigen Gnuherden auf der Suche nach frischen Weidegründen. Dabei wandern die Tiere von der Serengeti bis in die nördlich gelegene Masai Mara in Kenia.

In den weiten Savannen der Serengeti leben etwa 2.000 Löwen, außerdem Elefanten, Leoparden, Kaffernbüffel, Nashörner, Geparden, Zebras, Gazellen, Giraffen und Hyänen. Außerdem haben sich in dem Park ca. 300 verschiedene Vogelarten angesiedelt.

Der Serengeti Nationalpark ist ganzjährig geöffnet. Die beste Reisezeit richtet sich nach dem Ziel der Reisen. Um die Wanderung der Gnus zu folgen ist die Zeit von Dezember bis Juli zu empfehlen, für die Beobachtung von Raubtieren von Juni bis Oktober.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Webseite
des externer Link Serengeti Nationalpark.

Arusha Nationalpark

Zwischen dem Kilimandscharo und dem erloschenen Vulkan Mount Meru liegt auf einer Fläche von 137 Quadratkilometern der Arusha Nationalpark. Landschaftlich ist diese Region vielseitig geprägt durch Wälder und Seengebiete, Sümpfe, Graslandschaften und sogar alpinem Hochland. So variiert die Höhe des Parks von 1.500 m auf bis zu 4.565 m am Gipfel des Mount Meru.

Im Arusha Nationalpark lassen sich unter anderem Büffel, Elefanten, Paviane, Leoparden, Giraffen, Flusspferde und Affen entdecken. Besonders für Tagesausflüge aus den Städten Arusha und Moshi eignet sich der Park besonders.

Der Arusha Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. Für Wanderungen auf den Mount Meru sind die Monate Juni bis Februar zu empfehlen. In den Regenzeiten im November/Dezember und im April/Mai können die Zufahrtswege schlecht zu befahren sein. Generell sollte der Park ausschließlich mit Geländewagen befahren werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des externer Link Arusha Nationalpark.

Tansania Nationalparks: Vogel

Bunte Vogelwelt in Tansania.
 

Ruaha Nationalpark

Der Ruaha Nationalpark ist mit einer Fläche von 10.300 Quadratkilometern der zweitgrößte Park des Landes und liegt in Zentraltansania. Im östlichen Gebiet des Ruaha Nationalparks fließt die Lebensader der Tierwelt – der Great-Ruaha-Fluss. Während der Fluss in der Regenzeit viel Wasser führt, ist er in der Trockenzeit bis auf einige wenige Wasserlöcher ausgetrocknet. Viele Tiere versammeln sich dann um die wenigen vorhandenen Wasserlöcher.

Der Ruaha Nationalpark ist bekannt für seine Vielzahl an Elefanten. Mit rund 10.000 Tieren existiert hier die größte Elefantenpopulation aller ostafrikanischen Nationalparks. Außerdem gilt der Park als Paradies für Vogelkundler. Auch zahlreiche Antilopenarten sind hier zu beobachten.

Der Ruaha Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. Die beste Reisezeit zur Beobachtung von Wildtieren ist in der Trockenzeit von Mai bis Dezember. Für Vogelexpeditionen ist die Regenzeit von Januar bis April zu empfehlen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des externer Link Ruaha Nationalpark.

Mikumi Nationalpark

Auf einer Fläche von rund 3.230 Quadratkilometern erstreckt sich der Mikumi Nationalpark von den nördlichen Uluguru Bergen bis zu den im Süden liegenden Lumungo Bergen. Der Park ist Teil des Selous-Wildschutzgebietes und wird von der Straße zwischen Daressalam und Sambia bzw. Malawi durchquert.

Die weiten Ebenen des Mikumi Nationalparks sind weitgehend mit Grasflächen bedeckt. Im Osten und Westen sind Berghänge mit Wäldern zu finden. Der Park beheimatet etwa 370 verschiedene Vogelarten sowie unter anderem Elefanten, Büffel, Antilopen, Löwen, Leoparden und Kaffernbüffel. Von Aussichtstürmen können diese Tiere besonders gut beobachtet werden.

Der Mikumi Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. In der Regenzeit können die nördlichen Regionen schwer zugänglich sein.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des externer Link Mikumi Nationalpark.

Tarangire Nationalpark

Südwestlich von Arusha, nahe des Manyara-Sees, liegt der Tarangire Nationalpark. Die 2.600 Quadratkilometer große Fläche ist überwiegend mit Savanne bedeckt. Quer durch den Park führt der Tarangire-Fluss, der ganzjährig Wasser führt und somit besonders während der Trockenzeit zahlreiche Tiere anzieht. Beheimatet sind in diesem Park unter anderem Elefanten, Giraffen, Leoparden, Flusspferde, Giraffen, Kaffernbüffel, Zebras und Paviane.

Der Park ist ganzjährig geöffnet. Die beste Reisezeit für Wildtierbeobachtungen ist in der Trockenzeit zwischen Juni und September.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des externer Link Tarangire Nationalpark.


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